Outreach 2011 – Teil2: Alles Quora oder was?

Jun 27, 2011 0 Kommentare von

Wie ein Hype aus dem fernen California auch „Good Old Germany“ verändern wird

Willkommen zu unserem zweiten Teil der Social Media Trends 2011. Diese Post widmen wir nicht den LB-Services bzw. Geo-Diensten wie Foursquare, auch nicht den QR-Codes oder NFC-Handys. Wir schreiben in dieser Post nur über Quora – das neue Wunderding aus Silicon Valley, das die Welt des Social Web 2011 verändern wird!

Quora ist momentan bei jedem Social-Media-Nerd auf der Wunschliste der näher zu untersuchenden Tools. Aufgrund des starken Buzzes auf Twitter, Facebook, Mashable und Co. schenken viele Menschen diesem Dienst, der sich noch immer in der Public-Beta befindet, ihre Aufmerksamkeit. Was hat Quora als Frage-Antwort-Portal, was es über ein normales Forum erhebt und anderen Seiten fehlt?

Allein der hohe Buzz scheint darauf hinzuweisen, dass die Macher hinter Quora schon vieles richtig gemacht haben. Sonst wäre Quora, wie viele Web 2.0-Startups und Tools, nicht in aller Munde, sondern lediglich auf www.web2null.de unter Q gelistet.

Was macht Quora aus?
Quora ist nicht nur ein Frage-und-Antworten-Portal, wie es schon so viele im Web gibt. Quora kombiniert mehrere Features auf intelligente Weise und wird daher auch ganz anders wahrgenommen. Der bisherige Erfolg bzw. Hype von Quora stützt sich dabei besonders auf drei Punkte:

1) Nutzer und Themen werden zusammengebracht
2) Die Qualität der Beiträge ist aufgrund der Public-Beta-Struktur sehr hoch
3) Fragen und Antworten werden viral verbreitet

Auch die enge Anbindung an Facebook und Twitter trägt zur Beliebtheit von Quora bei. Ähnlich wie bei diesen beiden kann man auch bei Quora Themenbereiche beobachten, und Nutzern und Fragen „folgen“. Besonders die automatisierten Themenvorschläge überzeugen und tragen zum „Aha“-Gefühl eines neuen Users kurz nach dem ersten Besuch auf Quora bei. Auch User, die nicht so aktiv sind, werden viral durch Quora-Freunde motiviert, verstärkt an der Diskussion teilzunehmen. Quora erweitert dabei ganz geschickt die Reichweite von Fragen und Antworten. Gestellte Fragen werden nicht nur über Quora verbreiten, sondern im gesamten Social-Web und u.a. auf Facebook und Twitter gestreut. So werden auch Nicht-Quora-Nutzer indirekt zu Quora-Konsumenten.

Das Wiki-Prinzip hinter Quora
Neben dem viralen Charakter und dem Selbstmanagement des Dienstes durch die User bietet Quora einen im Social Web bekannten, aber im Kontext revolutionären kollaborativen Aspekt an. Fast alles (Antworten, Frage, Erklärungstexte) kann von faktisch allen Usern bearbeitet werden. Verändert z.B. User A einen Text, bekommt der Urheber des Textes die Änderungen vorgeschlagen und kann diese annehmen oder verwerfen. Mit solchen Kunstgriffen hält Quora die hohe Qualität seines Fragen-Antworten-Dienstes aufrecht.

Daneben konnte Quora durch geschicktes Marketing und potente Geldgeber schon früh einen guten Namen im Social-Web aufbauen und zahlreiche Social-Media-Berühmtheiten für den Dienst gewinnen. Momentan sind die Fragen und Antworten noch auf einem überraschend hohen Niveau. Öffnet sich der Dienst weiter, wird man sehen, ob das so bleibt.

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Der Autor ...

Daniel J. Hanke, 36, arbeitet seit vielen Jahren als Corporate Communications Consultant bei Klenk & Hoursch. Er beschäftigt sich mit Transparenzstrategien, Online-Strategien und digitaler Kommunikation, kann andererseits die Finger nicht von Magazinen, Büchern und Zeitungen lassen.
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